Worum es geht, sei am Beispiel erklärt:
Es kann sein, daß man bei Verwendung von STYLE-Sheets den Wunsch verspürt, Überschriften der 4. Ordnung in mehreren Farben zu vergeben.
Man definiert Format-Klassen. Genauer ausgedrückt, man definiert zu einem Tag eine oder mehrere Klassen, indem man an den Tag-Bezeichner mit Punkt einen neu zu wählenden Klassen-Namen anhängt. Statt einen Klasse nur zu einem speziellen Tag zu definieren, kann man auch allgemeine Klassen definieren, die später mit beliebigen Tags funktionieren. In diesem Falle beginn die Definition mit *.klassenname oder auch .klassenname. Klassennamen dürfen nicht (mehr) mit Zahlwerten beginnen. Erlaubt ist aber ein Name wie .\123. Mehr dazu gibt es auf der Syntax-Seite zu lesen.
Sie sind geringfügig verwirrt? Gut so. Es kommt nicht auf die Namen an, sondern auf das, was in den Definitionsklammern folgt. Aber wir korrigieren das gleich!
Im Dokumentenkopf könnte also erscheinen und so habe ich es hier eingetragen (natürlich ohne die ...-Zeilen!):
Bei externer Definition würde nur der Definitionsblock selber zu schreiben sein. Er könnte in beiden Fällen natürlich weitere Merkmale festlegen. Was nicht abweichend von der üblichen Browserdarstellung neu festgelegt wird, wird auch so wie immer dargestellt.
Die Nutzung der Format-Klassen geschieht mit einem speziellen HTML-Attribut, mit "class". Der Aufruf erfolgt ganz HTML-gemäß mit <tag class="klassenbezeichner"> ... </tag>, beim Klassenbezeichner entfällt natürlich der führende Punkt. Abweichend von den HTML-Gebräuchen könnten auch mehrere Klassenbezeichner innerhalb der Anführungsstriche ohne Komma aneinandergereiht werden.
Ich habe außer dem obigen Definitionsteil im <head> nun hier folgend diese Aufrufe eingefügt:
und das ist das Ergebnis, die Zeilenumbrüche, Abstände, Schriftgröße und das "Fette" stammen von <h4> und blieben unverändert.