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Was ist eine Tabelle?
Jeder weiß es, sie hat eine Kopfzeile mit Spaltenüberschriften. Die heißen hier, bei Access, damit es nicht so einfach wird, Feldnamen(=Spaltenüberschriften) bzw. Felder(=Spalten).
Dann hat eine Tabelle Zeilen, in denen etwas steht. Die Etwasse heißen hier nicht Einträge oder so, sondern Datensätze.

Jetzt folgt die wichtigste Arbeit, das Nachdenken darüber, welche Daten erforderlich sind, wie sie anzuordnen, zu organisieren sind etc.
Da am Bildschirm nie jemand zum Nachdenken zu motivieren ist, lassen wir's einfach und legen los.

Tabellenentwurf

1. "Feldnamen"sind die Überschriften der später mit Daten zu füllenden Tabellenspalten. Sie sollen aussagekräftig (und zutreffend) sein, dürfen aber keine Leerzeichen enthalten.
Wozu sind diese Namen gut? Es wird immer über diese Namen auf die Daten zugegriffen. Wenn die Datenbank später mal im Internet zugänglich gemacht werden soll, empfiehlt es sich, nationale Sonderzeichen, wie "ß" oder Umlaute in den Feldnamen zu vermeiden.

2. Wichtig ist die Wahl der "Felddatentypen", hier entstehen viele Fehler. Das Auswahlfenster ist im Bild geöffnet. Das unten links erkennbare Datenfeld, das mit den Datentypen und den angewählten Feldern wechselt, läßt weitere Spezifizierungen zu. Beispielsweise kann die mögliche Länge eines Textes festgelegt werden, die Zahl der Nachkommastellen einer Dezimalzahl etc.

3. Unwichtig ist die "Beschreibung". Sie ist von Nutzen, wenn man die Datenbank nach längerer Zeit wieder bearbeiten will und etwas undeutliche Feldnamen gewählt hat.

4. Worauf es ankommt, ist die "Datenstruktur". Was das ist? Welche möglichen Daten wie aufgenommen werden. Also geht es um die Auswahl der Feldnamen, bzw. dessen, was gemeint ist. Allgemeiner Grundsatz: Wat möt, dat möt. Hier sind wichtig der Name des gemeinten Gerätes, was noch alles, sei Ihrer Phantasie überlassen.

5. Eine Sonderrolle spielt die Zahl GNum.
GNum mit dem Datentyp " Autowert" ist die interne Zählung, die es erlaubt, Beziehungen auch dann eindeutig herzustellen, wenn alle Geräte beispielsweise "Auto" heißen. Autowert heißt der Autowert, weil er bei der Eingabe von Datensätzen automatisch erhöht wird.

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Info: Datentypen

Die erforderliche Auswahl unter den verschiedenen Datentypen fällt vielleicht leichter, wenn man weiß, was sie bedeuten. Deshalb eine kleine Übersicht:

DatentypPlatzbedarfWerte, Eingaben
Texteinstellbar, max. 255 Zeichen; wenn in einem Feld generell weniger Zeichen benötigt werden, empfiehlt sich die Festlegung einer kleineren Feldlängealphanumerische Zeichen, also Buchstaben, Zahlen, Satzzeichen
Memomax. 64 kBytealphanumerische Zeichen, Längenfestlegung nicht erforderlich
Zahlje nach Zahltyp 2 bis 16 ByteZahltypen aus VBA: Byte, Integer, Long Integer, Single, Double, Replikations-ID
Datum/Uhrzeit8 Bytedarstellbar: 1.1.100 bis 31.12.9999
Währung8 ByteBezeichnung und Zahl der Nachkommastellen ist wählbar
Autowert4 Byte bzw. 16 ByteInterne Zählung: 2,147 Milliarden Datensätze sind direkt adressierbar
Ja/Nein2 Byte (VBA) 
OLE-Objektbeliebige GrößeGrafiken, Excel-Tabellen, Klänge, Videos etc.
Hyperlinkbis 3*2048 ByteAnzeigetext, Adresse und Subadresse
Nachschlagefeld4 Bytehier können Einträge vorgehalten werden, unter denen bei Tabelleneingaben auszuwählen ist
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Daten eintragen

Damit die Datenbank weiter bearbeitet werden kann, sind Daten erforderlich, die nicht unbedingt echt sein müssen. Um die Tabelle mit solchen Spiel-Daten füllen zu können, muß man die Tabelle schließen, was auf viele Arten möglich ist. (Bitte suchen!) Danach muß man eine Reihe von scheinbar dummen Fragen über sich ergehen lassen. Bitte immer erst die Fragen lesen, bevor man die Fensterchen zuklickt. Zuerst kommt etwa dies:

Primärschlüssel

Dies ist eine spezielle Auszeichnung, die hier dem Autowert gebührt. Wenn man "Ja" antwortet, erhält der nämlich als Kennzeichen einen Schlüssel. Gleich im über-über-nächsten Bild zu sehen. Das Schlüsselfeld ist dasjenige Feld (oder diejenige Kombination von Feldern), mit dessen (deren) Hilfe Datensätze unterschieden werden sollen. Deshalb darf es nie leer sein und muß immer einen unverwechselbaren, einmaligen Inhalt enthalten. Es muß kein Autowert-Feld sein, aber es ist praktisch, eines als Schlüsselfeld zu benutzen.
Danach geht es weiter:

Frage

Die Tabelle braucht einen Namen, zweckmäßig einen, der etwas mit ihrem Inhalt zu tun hat!

Tabellenname

Auch der Tabellenname wir bei Zugriffen genutzt. Im Internet sollte auch er mit dem üblichen englischen Zeichensatz darstellbar sein, also besser "Geraete" oder auch "equipment" oder so heißen.

Was jetzt fertig ist, der Tabellenentwurf, war nur der Anfang. Die Tabelle ist ja völlig leer. Um sie mit Daten zu füllen, braucht man zunächst (natürlich wird es später andere Möglichkeiten geben!) die sogenannte "Tabellenansicht", was wir bisher hatten, war die "Entwurfsansicht". Leider unterscheiden sich beide in der räumlichen Anordnung. Eine ärgerliche Lösung! Sie werden sehen.

Die Umschaltung zwischen Entwurfsansicht (Button " Entwurf") und Tabellenansicht (Button " Öffnen") ist am schnellsten mit Hilfe des Buttons zu erreichen, der links in der untersten Menüleiste (direkt unter "Datei") zu sehen ist und je nach der Tabellenanzeige Dreieck, Lineal und Stift oder ein Symbol der Tabelle zeigt.

EntwurfsansichtTabellenansicht

Nun kommen in der Tabellenansicht die Datensätze in die Tabelle. Etwa 5 komplette Datensätze reichen zum Probieren.

Umschaltung

Blick über den Gartenzaun

Andere Datenbanken haben auch schöne Töchter...

Damit mir niemand glaubt, nur mit MicroSoft-Produkten sei die Welt zu retten, gebe ich hier einen Eindruck über die Tabellendefinitionen, wie sie in einigen konkurrierenden Datenbanken aussehen.

dBase 5.0 für Windows

ein Oldie, den es geschenkt gibt (es gibt auch modernere dBase-Nachfolger, die aber richtiges Geld kosten!)

dBase 5.0

Zusätzliche Informationen, etwa zur Feldlänge werden innerhalb der betreffenden Zelle der Entwurfstabelle jeweils per Auswahlfeld angeboten.

Lotus Approach

Lotus Tabellenentwurf

Mit der Besonderheit, daß neben einer üblichen Tabellenansicht sogleich eine Art Eingabeformular generiert wird, welches natürlich auch hübscher gestaltet werden kann:

Eingabeformular

StarOffice: StarBase


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© Rolf Hirte, zuletzt bearbeitet: 14.09.2002