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Einleitung

Welches Visual Basic?

Bei Visual Basic jagt eine Version dieselbe, um welche geht es hier? Richtig, mir wurst. Allerdings: es geht nicht um die .NET-Version! Ich arbeite noch mit Visual Basic 6, was ich an Programmen hier vorstelle, ist zum größten Teil mit Nummer 5 oder 4, teilweise auch 3 entstanden. Es gibt sogar einige vba-Abkömmlinge. Was ich an Algorithmen anbiete, wird in den Folgeversionen auch laufen; sonst muß es ihnen (den Programmen) beigebracht werden! Wenn nicht alle Abbildungen der letzten Sprachversion entstammen, bitte ich um Nachsicht. Die Differenzen liegen nicht so sehr im Sprachumfang selbst, als in den Steuerelementen oder ihren Lizenzierungsinformationen. (Hallo liebe Generationen von Grids!)

Hilfe!

Wenn die IDE (Integrated Development Environment = Integrierte Entwicklungsumgebung) geöffnet ist, das "?" in der Menüleiste klicken. Der erste Punkt "Microsoft Visual Basic-Hilfethemen" ist der richtige. Es erscheint (wie immer in der Windows-Hilfe) ein Kartenstapel. Jetzt richtig wählen!
Für die Einführung und die Suche z.B. nach Beschreibungen ist "Inhalt" richtig. Nur hier findet man Informationen z.B. über Steuerelemente (so weit überhaupt verfügbar).
Wer spezielle Informationen über Funktionen, Methoden oder über Eigenschaften sucht, deren Namen er kennt, kommt schneller über "Index" zum Ziel.

In den Codefenstern selbst wird Unterstützung gewährt, die oft aus Eile übersehen und weggeklickt wird. Nach dem Schreiben eines Steuerelemente-Namens wird mit dem Setzen des Punktes ein Fenster geöffnet, das die verfügbaren Methoden (fliegende Klinker) und Eigenschaften (abgehackte Hände) anbietet.

Hilfsfenster

Unterprogramme und bestimmte Schlüsselworte werden, wenn der Cursor das Wort verläßt, mit der Angabe von Argumenten versehen.

Hilfe bei Parametern

Wenn der Cursor im Bereich von Objekt-, Methoden-, Eigenschaftsnamen oder von Schlüsselworten steht, wird mit F1 die Hilfe aktiviert, die meist auch hilfreich ist. Im Bild stand der Cursor im Wort "FontName".

F1-Hilfe

Geheimtip für Nutzer von Visual Basic 6:
Wer bei Visual Basic 6 öfter die Hilfe verwendet, muß zwangs- und idiotischerweise "MSDN Library Visual Studio" nutzen. Das bringt außer Aufforderungen, die Sowieso-CD einzuschieben, ohne die selbst einfache Fragen nicht zu lösen sind, jede Menge unzutreffender Auskünfte ein. Die gelten zufällig für FoxPro, was einem nicht gesagt wird oder sonst für was, bloß nicht für Visual Basic.
Ich habe den ultimativen Tip: Die VBA-Hilfe im Office-Paket funktioniert (jedenfalls noch bei Office 97) wie eine gute alte Windows-Hilfe immer noch ohne MSDN. Sie gibt, was den Sprachkern angeht, die richtigen Antworten.


Umgang mit der IDE (= Integrierte Entwicklungs-Umgebung)

Warnung: Die Fensterverwaltung der IDE ist bei einigen Versionen nicht in Ordnung. An der voreingestellten Fensterverteilung sollte man möglichst wenig herumspielen, man verschlechtert u.U. auf Dauer die Arbeitsmöglichkeiten. Wenn die Fenster zu stark verwurstelt sind, hilft evtl. der Menüpunkt "Fenster", "Nebeneinander", weil zuvor verschwundene dann wieder erscheinen. Danach vorsichtig mit der Maus die Ordnung wieder herstellen.

Empfehlung: Es ist ratsam, einige Werkseinstellungen zu verändern:

Guter Rat: Wenn die IDE erstmals danach fragt, ob sie etwas speichern soll, bitte den Schlaf aus den Augen reiben und prüfen, was und wohin gespeichert werden soll. Leider verwendet VB sonst immer Defaults, die richtig schaden können. Als Speicherort (Pfad) ist meist der Visual Basic Programmordner voreingestellt, wohin man möglichst keine Programmbestandteile speichern sollte, jedes Projekt heißt zunächst "Project1", jedes erste Formular "Form1" etc.
Eindringlicher Rat: Für jedes Programm(chen) einen eigenen Ordner anlegen und alles, was Visual Basic speichern will, dort hinein packen. Es ist auch ganz nützlich, dem Projekt, Formularen und Modulen aus Prinzip eigene Namen zu geben, die etwas mit dem Inhalt zu tun haben. Man hat damit ja nur bei der ersten Speicherung etwas Arbeit, danach verwaltet die IDE alles ganz gut, auch wenn man dabei pennt.
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© R. Hirte * 2001/2004